přeskočit obsah

Einleitung

Herzlich willkommen unter dem Dach der Welt!

Wissen Sie, was der Mount Everest ist und wo er sich befindet? Eine dumme Frage. Aber Fakt ist, dass die einfachen Leute, die in der Nähe des Gipfels leben, es gar nicht ahnen. „Wo ist der Mount Everest deines Landes?“- fragen die kleinen Schüler über die Weltkarte gebeugt. Sie sind im letzten Jahr und suchen Nepal in Afrika.

Das Schulwesen in den abgelegenen Dörfern hat ein sehr niedriges Niveau: die Englischlehrer verstehen nicht einmal ein Wort englisch. Die Kinder, statt zur Schule zu gehen, arbeiten auf den Feldern. Es ist schwer es ihnen übel zu nehmen – essen muss man doch! Schon 55% der nepalesischen Kinder leben von einer Mahlzeit am Tag – oder auch weniger. Alle fünfzehn Minuten stirbt hier ein Kind.

90 % der Einwohner in Nepal sind davon abhängig, was sie anbauen. Hinter den Häusern aus Lehm, in denen man am Feuer kocht und in Decken voller Flöhe schläft, haben sie ihre kleinen Felder mit Reis, Hirse und Mais. Die „Reicheren“ können sich Hühner, Ziegen oder sogar einen Büffel leisten. Geld haben sie praktisch keins. Es führen keine befahrbaren Wege hierher, es gibt hier keinen Strom, kein einziges Geschäft und kein richtiges Klo, man isst hier nichts anderes als Reis und Gemüse. Wenn man einen Arzt braucht, muss man sich auf die Hilfe der Familie verlassen – sie transportieren Sie hier auf einer Bahre zur Straße, die oft nicht geteert ist und auf der es zum Krankenhaus weitere qualvolle Stunden dauern kann. Und auch so hat man nicht gewonnen. Vom Budget des nepalesischen Gesundheitswesens können jedem Einwohner vier Tabletten Aspirin pro Jahr bezahlt werden!

Trotzdem lächeln Nepalesen. Weit von der westlichen Welt, von Computern, Supermärkten und Hypotheken, leben sie genau so wie ihre Vorfahren vor Jahrzehnten und -hunderten. Aber im Vergleich mit ihnen trafen sie schon Weiße, die ein „Vermögen“ für ein einziges Abendessen ausgaben. Auf Bildern sahen sie unsere Häuser, Straßen, Krankenhäuser und Schulen. Sie möchten auch so leben und manche könnten es auch – sie sind klug genug, entschlossen und fleißig. Sie könnten Manager, Programmierer oder Berater werden und von Maschinen statt Handpflügen geernteten Reis essen. Der Unterschied besteht darin, dass sie keine Chance bekommen haben. Versuchen wir gemeinsam ihnen diese Chance zu geben!

Hug the World wagt nicht die Systemlösung zu finden. Wir möchten den bestimmten Menschen helfen, die das Potential haben – ihnen diese Chance geben. Schauen Sie sich bitte an, was wir machen, wem wir schon geholfen haben und wie können sie beitragen!

If you wanna make the world a better place - take a look at yourself and then make a change.

— MICHAEL JACKSON | Man In The Mirror