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Wer sind wir?

Welche Pläne haben wir?

Unser Ziel ist es in den Entwicklungsländern die Menschen mit Potential zu suchen und ihnen die Chance zu geben ihr Leben zu verändern. Wenn sie die Bewohner der armen nepalesischen Dörfer fragen, wo es weder Strom noch Klo gibt, was ihr Lebenstraum ist, sagen sie: „Ich möchte nach Europa oder Amerika, vom Gehalt einer Reinigungskraft würde ich die ganze Familie ernähren können.“ Und das ist wahr. Vielleicht könnten sie es erreichen zu studieren. Sie könnten vieles über modernes Management, Programmierung oder Beratung lernen – wie wir. Sie könnten mit diesem Wissen und offenem Denken nach Hause zurückkehren und ihren Verwandten, ihrem Dorf, ihrem Land… helfen.

Wir glauben, dass es nicht nötig ist nach Westen zu übersiedeln – es ist eher gefährlich und aus der globalen Sicht auch unrealistisch. Was wir für wichtig halten ist die Ausbildung, das Gewinnen der praktischen und nüchternen Sicht auf diese Welt. „Nepal ist kein armseliges Land, es ist ein armselig geführtes Land“, sagt Anil aus der befreundeten Organisation Himalayan HealthCare. Dazu, dass die Nepalesen begreifen, dass man nicht nur auf ein Wunder warten kann, aber seinem Potential glaubt und die Gelegenheit ergreift, werden zwei Dinge benötigt: ihnen die Augen zu öffnen und ihnen eben diese Gelegenheit zu geben. Dann werden sie fähig sein ihr Land besser zu führen.

Warum machen wir das?

Weil wir nicht mit ansehen können, wie die Welt ungerecht ist. Während in der westlichen Kultur sich die Gesellschaft darum kümmert, dass jeder sein Lebensminimum sicher hat, aber auf dem anderen Ende des Planeten existiert so etwas wie soziale Gerechtigkeit gar nicht und die Menschen müssen auf Feldern oder in Fabriken schuften. In dem ersten Fall überleben sie durch das vom Feld Erworbene, in dem zweiten Fall verschlucken das meiste Geld riesige transnationale Korporationen und den Arbeitern bleibt nur das Minimum fürs Essen und Obdach.

Hilflosigkeit. Das ist das Wort. Das ist es, was jeder empfinden muss, der in die dritte Welt reist und am eigenen Leib erfährt, wie es ist immer von Bettlern ohne Hände und Beine, schmuddeligen Kindern mit Augen voller Fliegen und Haufen übel riechenden Abfalls umgeben zu sein. Wir bemühen uns das unerträgliche Hilflosigkeitsgefühl los zu werden.

Welche Prinzipien haben wir?

Wir wissen, dass wir die Welt nicht retten. Wir wagen nicht Systemlösung zu finden und riesige organisatorisch anspruchsvolle Projekte zu starten – vor allem wenn es um die Sicherung vor Ort geht. Wir sparen Geld: Alle unsere Mitarbeiter sind Freiwillige und das Advertising ist durch unsere Partner gesichert. Wir sparen Zeit: konkrete Personen bekommen die Hilfe gleich am Ort, allerlei Planungs- und Einleitungsveranstalltungen, die in vielen Organisationen viel Geld verschlucken, fallen weg!

Es ist uns auch bewusst, dass kein Mensch das Leben eines anderen leben kann. Wir gründen keine Religiösen Schulen, Fabriken unter eigener Führung oder Bildungszentren, die ständige Aufsicht benötigen. Wir geben bestimmten Menschen eine Chance – der Rest bleibt ihnen überlassen. Davon ergibt sich auch unser Hauptprinzip: wir helfen denen, die die Mühe, Elan, nötigen Fleiß und Fähigkeiten haben. Nicht nur in Nepal gibt es viele solche Menschen. Ihr einziges Handicap ist die Umgebung, in der sie geboren worden sind.

Lesen Sie, wie wir unsere Visionen in der Praxis erfüllen.

If you wanna make the world a better place - take a look at yourself and then make a change.

— MICHAEL JACKSON | Man In The Mirror